Jakob Gruchmann
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Biographie von Jakob Gruchmann

Der österreichische Komponist Jakob Gruchmann (*1991) kam durch eine Strafaufgabe im Musikunterricht zum Komponieren. Seither folgten regelmäßig Aufführungen von Werken im In- und Ausland sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Er studierte die Fächer Komposition und Musiktheorie an der Universität Mozarteum sowie an der Kunstuniversität Graz und erhielt 2012 das Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg. 2014 begann er seine Lehrtätigkeit als Professor am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Seit 2019 lehrt er Komposition an der Gustav Mahler Privatuniversität.

Während im Fachgebiet der Musiktheorie die Forschungsschwerpunkte im Bereich Satzmodelle in der Alten Musik sowie Analyse zeitgenössischer Instrumental- und Vokalmusik zu finden sind, beschäftigt er sich in seinen Kompositionen intensiv mit dem Versuch einer Vernetzung von Avantgarde und kreativ geformter Tradition: Das Ausloten verschiedener Texturen wird mit dem kontinuierlichen Drang eines der Musik innewohnenden Suchens nach einer in tieferen Schichten der Wahrnehmung stattfindenden Klangfarbenmethamorphose verwoben.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst bisher mehr als 80 Werke für die unterschiedlichsten Besetzungen. Darunter befinden sich ein Concerto grosso, ein Horn- und ein Violinkonzert, eine Kammeroper, einige Orchesterlieder, aber auch zahlreiche Motetten sowie ein Oratorium und eine Passion. Neben Kammermusik ist ein starker Fokus auf die Vertonung von Lyrik gerichtet.